1975 bis 1980 - ES, Joachim Kühn, Jutta Weinhold

Es ging aber trotzdem stetig bergauf.

Nach einer durchzechten Nacht im "Onkel PÖ" lernte ich dann Hamburgs „Vorzeigedrummer“ Zabba Lindner kennen. Zabba war Chef von einer Jazz-Rock Formation namens "ES". Mit von der Partie waren Bernd Kiefer (Bass), Carlo Karges (Git) und George Kochbeck (Keyboards). Ich stieg als zweiter Keyboarder ein.
Wir machten jede Menge Projekte. So veröffentlichten Zabba und ich zum Beispiel eine Instrumental LP unter den Namen Christian von Eschersheim (Zabba) und Thomas von Eschersheim (das war ich). Warum wir ausgerechnet auf diese Namen kamen weiß nur der Alkohol im "Onkel PÖ".
Die Formation spielte dann auch als Begleitband von anderen Musikern, z.B. bei der "Joachim Kühn Keyboard Band".
Bei Jutta Weinhold war George nicht dabei, da er neben "ES" mit anderen Projekten beschäftigt war (u. a. bei der Band von Peter Maffay) und Carlo war bei "Nena" eingestiegen und nach Berlin gezogen. Der neue Gitarrist bei "ES" wurde Reiner Baumann. Das war für mich ein Knaller, mit dem zusammen Musik machen zu dürfen. Denn zu der Zeit war Frumpy (die gab´s gar nicht mehr) eine Legende. Den hatte ich schon bei dem Schulfest (s.o.) bewundert - und jetzt machten wir zusammen Musik. Der Gitarrist bei Jutta - Jochen Roth - war übrigens der Bruder von Ulli Roth (Scorpions, U.F.O., usw.).